Micaela di Catalano

 

Die Süddeutsche Zeitung schrieb:

  «Di Catalanos Sopran besitzt Leuchtkraft, sie ist in der leichten Muse ebenso zuhause wie im dramatischen Fach, die großen Arien gelingen mühelos und überzeugend. Schon beim berühmten Gebet der Norma („Casta Diva“) aus dem ersten Akt von Bellinis gleichnamiger Oper singt Micaela di Catalano sehr beseelt und mit samtig-warmen Timbre, das sich voll Emphase zu strahlender Höhe steigert. Als Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und in den beiden Arien der Mimi aus Puccinis „La Boheme“… kann die Sängerin mit Anmut und ohne jede Schärfe differenziert strahlende Wärme und ihr großes dramatisches Potential zur Geltung bringen.

Steigerung brachte dann vor allem das „Vissi d´arte“ der Tosca, das die junge Sopranistin ergreifend, voll schmerzlicher Süße und tiefer Tragik auskostete.»